Mein Werdegang


Das Thema Ernährung interessiert mich schon seit ich denken kann

 

Bereits in meiner Ausbildung zur Biologisch Technischen Assistentin machte die Ernährungswissenschaft einen großen Anteil aus. Durch mein anschließendes Biologistudium erwarb ich eine sehr gute fachliche Grundlage auch zu diesem Themenbereich. So konnte ich in meiner Zeit als Lehrerin für die Sekundarstufen I und II  auch den Unterricht in Ernährungswissenschaft übernehmen.


Mein Interesse wurde dann auch geweckt , als das Thema „Vollwerternährung“ immer mehr in die Öffentlichkeit rückte. Bis heute ist es interessant zu verfolgen, wie es immer wieder neue wissenschaftliche Studien gibt , die belegen wie die Ernährung für die allgemeine Gesundheit eine Rolle spielt. Schon vor über 25 Jahren bildete die „basische“ Ernährung die Grundlage zur Behandlung von Allergien, Neurodermitis und Asthma. Deren Erfolg konnte ich persönlich an der Gesundung meiner Kinder messen.

 

Dennoch unterlag auch ich lange dem Eindruck, dass die Industrie für meine Haustiere die beste Nahrung herstellt. Besser zumindest, als ich es jemals selber machen könnte. Mein diesbezügliches ganz persönliches Umdenken begann, als ich die Hunde während eines Urlaubs auf einem Hof in Bayern beobachten konnte. Was stand bei denen auf dem Speiseplan? Speisereste, Knochen, Schlachtreste usw. Und in all den Jahren musste er nicht zum Tierarzt, keine Allergien, keine Unverträglichkeiten. Genauso war die Ernährung der Haustiere lange Jahre in der ehemaligen DDR. Und was fraßen unsere Katzen mit Genuss: Mäuse und leider auch mal Vögel! Weniger Begeisterung war da schon beim Knabbern des Trockenfutters.

Unsere „Grand Dame“ Minki (Hauskatze, 16 )bekam schon sehr früh Struviesteine. Und ab einem Alter von fünf Jahren erhielt sie, im Vertrauen auf den terärztlichen Rat, das entsprechende Trockenfutter für diese Erkrankung, im Vertrauen dass dies schon richtig sei.  Gleichzeitig fiel mir auf, dass ich mit meinen Katzen und später mit meinem Hund immer häufiger zum Tierarzt musste, und dort auch die Wartezimmer voll sind. Sollte es bei den Tieren auch so sein, wie bei uns Menschen? Humanmediziner bewerten die Entstehung von Krankheiten häufig mit 90% ernährungsbedingt.


Leider verschlechterte sich dann vor ca. 6 Jahren Minkis Zustand immer mehr und kurze Zeit später kam die Diagnose CNI.  Und schon wieder ein anderes Trockenfutter! Wochenlang, bis sich ihr Zustand so verschlechterte, dass wir Angst hatten sie zu früh zu verlieren. Auch unsere neuen Katzen zeigten schnell Nierenprobleme.


Damals  entschloss ich mich, mein Wissen über „Menschenernährung“   auf die Tierernährung anzuwenden und suchte nach Möglichkeiten mich hier über wissenschaftliche Literatur und Seminare weiterzubilden. An dem Thema BARF kommt man in dem Zusammenhang dann nicht mehr vorbei. Auch hier gibt es viele verschieden Ansätze und manche Meinungen und Ansichten werden sehr kontrovers diskutiert. Hier war und ist  mir immer wieder wichtig, alle Ansichten zu prüfen insbesondere, ob sie wissenschaftlichen Überprüfungen standhalten.